Dr. Nuriye Yildirim, LL.M.

Rechtsanwältin
Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht 

DR. NURIYE YILDIRIM, LL.M.

betreut Mandate aus den Bereichen Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht sowie IT-Recht. Sie ist spezialisiert auf die Vertretung geschädigter Kapitalanleger.

Dr. Nuriye Yildirim, LL.M. studierte Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen und absolvierte ihr Referendariat am Landgericht Kassel.

2004 promovierte sie mit einer Arbeit über „Datenschutzgerechtes Electronic Government“ und schloss am Institut für Rechtsinformatik der Universitäten Hannover und Leuven den Masterstudiengang „EULISP“ ab.

Seit 2006 ist sie als Rechtsanwältin zugelassen. 2009 wurde ihr die Bezeichnung Fachanwältin für Arbeitsrecht verliehen, 2013 die Bezeichnung Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Von 2007 bis 2012 war sie Lehrbeauftragte an der Universität Kassel. Von 2012 bis 2013 war sie Lehrbeauftragte an der Technischen Universität Darmstadt.

In der Kanzlei Rechtsanwälte Wilhelm Lachmair & Kollegen ist sie seit Oktober 2011 im Angestelltenverhältnis tätig.

Veröffentlichungen:

Elektronische Signaturen in der öffentlichen Verwaltung, DVBl 2002, 241–243.

Die elektronische Melderegisterauskunft am Beispiel der Landeshauptstadt Hannover, zusammen mit Herrn Prof. Dr. Alexander Roßnagel, DuD 2002, 611–617.

Employment Privacy Law in Germany, in: Employment Privacy Law in the European Union: Human Resources and Sensitive Data, Frank Hendrickx (Hg.), New York 2003, S. 117–131.

Datenschutz im Electronic Government: Risiken, Anforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten für ein datenschutzgerechtes und rechtsverbindliches eGovernment, DuD-Fachbeiträge, Wiesbaden 2004. 

Änderung der Rechtsprechung zum Entscheidungskonflikt - Bedeutung für den Anlegerschutz, VuR 9/2013, S. 356-357.

Kündigung von Bausparverträgen: Wirksamkeit und Folgen für den Bausparer, VuR 7/2015, S. 258-261.

Top Themen

P und R GmbH ist insolvent – Traurige Gewissheit für die Anleger

Die P&R Transport-Container GmbH aus Grünwald hat Insolvenz angemeldet. Seit dem 19.3.2018 stellen sich für 51.000 Anleger zahlreiche Fragen, insbesondere aber: Wie kann ich mein Geld sichern?

 

Die P&R GmbH agiert seit 1975 auf dem Container Markt. An ihrem Geschäftsmodell haben Anleger durch Ankauf von Containern profitiert, die wiederum an große Reedereien und Frachtunternehmen vermietet wurden. Nach Ablauf einer in der Regel kurzen Vertragslaufzeit sollten die Container von der P&R GmbH selbst wieder zurückgekauft werden. Die Anleger haben ihre Gewinne durch die laufenden und sofort beginnenden Mietzahlungen erzielt. Am Ende der Vertragslaufzeit haben sie zudem einen Kaufpreis aus dem Verkauf ihrer Container erhalten.

 

Die ersten beunruhigenden Meldungen erhielten die Anleger Anfang 2018, als die P&R GmbH die Rückkäufe der Container nicht, wie in Aussicht gestellt, tätigen konnte. Die Gewissheit über Zahlungsschwierigkeiten bestätigte sich schließlich durch die vorläufige Insolvenzeröffnung beim Amtsgericht München.

 

Für Anleger bedeutet die Insolvenzanmeldung keinesfalls, dass ihre Investitionen hoffnungslos verloren sind. Vielmehr bestehen abhängig von der Erwerbsart mögliche Schadensersatzansprüche gegen die Vermittler, finanzierenden Banken oder institutionelle Finanzdienstleister. Durchsetzbar sind allerdings Schadensersatzansprüche nur dann, wenn nicht seit Abschluss der Beteiligung mehr als 10 Jahre vergangen sind. Andernfalls wären ihre Ansprüche verjährt.

 

Frau Rechtsanwältin Dr. Nuriye Yildirim berät sie gerne dazu in einem kostenlosen Erstberatungsgespräch und erörtert mit Ihnen, ob ein Vorgehen juristisch und wirtschaftlich sinnvoll erscheint. Sollten Sie eine Rechtschutzversicherung verfügen, übernimmt sie gerne die Kommunikation mit dieser.

 

Sie steht ihnen per email yildirim@ra-lachmair.de oder unter der 089-21633313 zu Verfügung.

 

 

Zahlreiche Darlehensverträge können immer noch widerrufen werden (09.04.2017)

München, 09.04.2017: Auch für Verträge, die nach dem 10.06.2010 geschlossen wurden, besteht nach wie vor die Möglichkeit, den Widerruf vom Darlehensvertrag zu erklären. Betroffene Darlehensnehmer können auf diese Weise teuere Kreditverträge rückabwickeln und sich derzeit noch günstige Zinskonditionen sichern. 

Rechtsanwälte Wilhelm Lachmair & Kollegen führen außergerichtliche und gerichtliche Verfahren im hohen dreistelligen Bereich gegen verschiedene Banken mit…

Der BGH entscheidet erneut über das "ewige Widerrufsrecht" (21.11.2016)

München, 22.11.2016: Der Bundesgerichtshof hat heute erneut über das Widerrufsrecht bei Immobiliendarlehensverträgen entschieden (Az XI ZR 434/15); betroffen war eine Widerrufsinformation einer Sparkasse, die für einen Vertragsschluss im August 2010 verwendet wurde. Die Sparkasse hatte in der Widerrufsinformation formuliert:

„Die Frist beginnt nach Abschluss des…

Landgericht Bonn kassiert Unterstrich-Belehrung der DSL Bank

München, den 03.02.2017: Das Landgericht Bonn hat die Fehlerhaftigkeit der Widerrufsbelehrung eines Darlehensvertrages aus dem Jahr 2008 festgestellt. Es handelt sich um ein KfW-Darlehen der DSL Bank im sog. Angebotsverfahren. Die Widerrufsbelehrung lautet:

"Beginn der Widerrufsfrist

Die Widerrufsfrist beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem der Darlehensnehmer 

- ein Exemplar dieser Belehrung

- und eine Urkunde oder…

BGH kassiert Darlehensgebühr bei Bausparverträgen (09.11.2016)

BGH stellt Unwirksamkeit von Darlehensgebührklausel fest - Klausel benachteiligt Verbraucher unangemessen - Bausparer sollten Rückforderungsanspüche prüfen lassen

OLG Celle verhandelt zur Kündigung von Bausparverträgen durch BHW (31.08.2016)

OLG Celle verhandelt Frage der vorzeitigen Kündigung durch die BHW - § 488 Abs. 3 BGB nicht durch Anrechnung der Bonuszinsen erfüllt - Höchstrichterliche Entscheidung steht noch aus

Ist ein Widerruf nach dem 21.06.2016 noch möglich?

München, 28.06.2016: Viele Darlehensverträge konnten auch Jahre nach dem Vertragsschluss noch widerrufen werden, da sie fehlerhafte Widerrufsbelehrungen enthielten. Die Rede war vom „ewigen Widerrufsrecht“. Für viele Verträge endete diese Möglichkeit nach dem 21.06.2016. Aber eben doch nicht für alle. Nachfolgend zeigen wir auf, in welchen Fällen ein Widerruf auch nach dem 21.06.2016 noch möglich ist.

Zwischen dem 01.09.2002 und dem 10.06.2010 geschlossene…

Ende des „ewigen Widerrufsrechts“ ist beschlossene Sache

München, 27.01.2016: Nach einer aktuellen Pressemitteilung des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz hat die Bundesregierung heute eine Regelung zur Beendigung des sogenannten „ewigen Widerrufsrechts“ bei älteren Immobilienverträgen beschlossen.

Damit dürfte wohl der Weg für eine alsbaldige Verabschiedung des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie durch den Bundestag geebnet sein. Diese wird dann wohl aller Voraussicht nach den…

Aufsatz von Rechtsanwältin Dr. Nuriye Yildirim

Die Kündigung von Bausparverträgen durch die Bausparkassen nimmt kein Ende und es dürften ca. 200.000 Bausparer hiervon betroffen sein. Diese Zahl dürften weiterhin ansteigen. Damit wird die auch Zahl der Klageverfahren gegen diese Kündigung ansteigen. In den meisten Fällen dürften die Kündigung nicht zulässig sein. Rechtsanwältin Dr. Nuriye Yildirim hat sich mit dieser Frage in einem Aufsatz auseinandergesetzt, der in dem Heft 7/2015 erschienen ist. Den Beitrag erhalten Sie als PDF mit…

Klagen gegen BHW, Wüstenrot und LBS (20.05.2015)

Kanzlei Lachmair & Kollegen prozessiert gegen Bausparkassen - Beendigung noch in der Ansparphase ist problematisch - Prüfung der Rechtmäßigkeit der Kündigung empfehlenswert