Schiffsfonds & Containeranlagen

Schiffsfonds, Container, Bulker, Öltanker, Rückforderung von Ausschüttungen durch die Fondsgesellschaft, Sanierung, Rückforderung von Ausschüttungen durch den Insolvenzverwalter

Beteiligungen an Schiffsfonds wurden von freien Vermittlern und Banken in den zurück liegenden 2000er Jahren Anlegern bevorzugt angeboten, u.a. weil sich lukrative Provisionen verdienen ließen. Für die von den Anlegern vorgegebenen Anlageziele waren sie vielfach nicht geeignet. Spätestens ab dem Jahr 2008 begannen für diese Fonds die Schwierigkeiten. Sinkende Charterraten aufgrund sinkender Nachfrage hoben die auf hoher Darlehensaufnahme beruhenden Finanzierungskonzepte aus den Angeln. Mit hohen Ausschüttungen geworbene Anleger mussten zunächst auf diese verzichten, vorübergehend sollte das sein. Allerdings setzte bei den meisten Schiffsfonds keine nachhaltige Verbesserung der Situation mit der Erholung der Weltwirtschaft ein. Die Branche hatte durch zu viel neu bestellte und immer größere Schiffe die Charterraten nachhaltig gedrückt. In vielen Fällten wurden die Anleger über erhebliche Risiken der Fondskonstruktionen und Besonderheiten nicht aufgeklärt.

Es bieten sich zahlreiche Ansatzpunkte gegenüber freien Vermittlern, Initiatoren und Banken für eine Rückabwicklung der Schiffsfondsbeteiligungen. Allerdings ist in vielen Fällen Eile geboten Ansprüche prüfen zu lassen, da wegen der häufig schon länger zurückliegenden Zeichnung die Verjährung der Ansprüche droht.

Bemühungen die Fondsgesellschaften zu sanieren oder restrukturieren sahen neben der Rückforderung gezahlter Ausschüttungen häufig auch freiwillige Kapitalerhöhungen vor. Fondsgesellschaften können gezahlte Ausschüttungen allerdings nur in Ausnahmefällen zurück verlagen, wenn sich dazu eindeutige Regelungen in den Gesellschafts- und Treuhandverträgen finden. Das ist nur bei wenigen Fonds der Fall. Eine andere Frage ist, ob freiwillige Zahlungen (z.B. als Kapitalerhöhungen) sinnvoll sein können, um das Investment zu retten. Das ist im Einzelfall zu prüfen.

Zahlreiche Schiffsfondsgesellschaften mussten zwischenzeitlich Insolvenz anmelden. Dort sehen sich Anleger der Rückforderung erhaltener Ausschüttungen durch den Insolvenzverwalter ausgesetzt. Dieser agiert auf einer anderen rechtlichen Basis als die Fondsgsellschaft bei einer Rückforderung der Ausschüttungen. Ob die Rückforderungen berechtigt sind, sollte vor Zahlung geprüft werden.

Wir haben uns praktisch mit allen Schiffsfonds der bekannten Anbieter (Beluga, CFB, Dr. Peters, FHH, Ideenkapital, MPC, König & Cie usw.) beschäftigt und beraten Sie bei Bedarf gern. Gerade in den letzten Jahren mussten wir unsere Mandanten verstärkt im Bereich der Investments in Container beraten, gerade im Fall der Insolvenz der Magellan Maritim Services und der Krise bei P + R.

Betroffenen Anlegern wird deshalb dringend empfohlen, sich in dieser Sache qualifizierten und unabhängig beraten zu lassen. Mit Rechtsanwalt Moritz Schmidt und Rechtsanwalt Stefan Forster stehen zwei auf die Vertretung von Kapitalanlegern spezialisierte Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht zur Verfügung, die sich in den letzten Jahren wesentlich um die Aufklärung von Großschadensfällen und Kapitalanlagebetrug verdient gemacht haben.

Kostenlose Erstberatung: info@ra-lachmair.de

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