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dima24.de - Staatsanwaltschaft ruft zur Vollstreckung in beschlagnahmtes Vermögen von Malte Hartwieg auf

Ready-Mix Fertigbetonanlagen am Midfield Terminal in Abu Dhabi

 

München, 04.08.2015; Vor genau einem Jahr kam es infolge der von der Kanzlei Lachmair & Kollegen eingereichten Strafanzeigen zu Hausdurchsuchungen und umfangreichen Beschlagnahmungen beim dima24.de Chef Malte Hartwieg und seinen zahllosen Firmen. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft München I erstmals Einblick in die beschlagnahmten Vermögenswerte gewährt, darunter Gesellsschaftsanteile, Konten, Lebensversicherungsverträge und persönliche Wertgegenstände von Malte Hartwieg selbst. Insgesamt erstrecken sich die Sicherungsmaßnahmen der Staatsanwaltschaft auf fast 15 Millionen EUR.

Beim größten Teil handelt es sich dabei um Restgelder einzelner Hartwieg-Fonds:"Obwohl wir bereits im Jahr 2013 Strafanzeige in den betreffenden Verfahren erhoben hatten, fanden die ersten Beschlagnahmungen erst im Sommer 2014 statt. Wir gehen davon aus, dass die betroffenen Fondsgesellschaftern insbesondere der Selfmade Capital und der NCI New Capital Invest den größten Teil der Gelder an die Investmentgesellschaften weitergereicht haben, es sich bei den beschlagnahmten Geldern nur um einen letzten Restbestand handelt. Wir sehen es  als gute Nachricht für unsere Anleger, dass  noch größere Vermögenswerte beschlagnahmt werden konnten, auch wenn man etwas früher wohl noch mehr Anlegervermögen hätte sichern können", so Rechtsanwalt Moritz Schmitt von der Kanzlei Lachmair & Kollegen aus München.

Im Vergleich zu anderen Fällen erscheinen insbesondere die beschlagnahmten persönlichen Wertgegenstände relativ Bescheiden: Neben diversen Münzen etwa eine einzige Breitling-Luxusuhr, ein 10g-Goldbarren oder mehrere edle Füllfederhalter. Glaubt man den Schilderungen alter Weggefährten von Malte Hartwieg, dürfte auch dies nur einen Bruchteil seiner tatsächlichen Luxusgüter ausmachen. Aus der Aufstellung der Staatsanwaltschaft geht auch hervor, dass der mit mehr als 10 Millionen EUR größte Teil des aktuell nachweisbaren Vermögens nach wie vor in Liechtenstein liegt. Wie bereits ausführlich berichtet, wurde bereits am 15.01.2015 ein Verfügungsverbot über die bei der Philoro Edelmetall AG eingelagerten Goldbestände erwirkt. Darüber hinaus betont die StA aber, dass sie keinerlei Beurteilung vornimmt, "ob und ggf. unter welchen Voraussetzungen durch die Verletzten gegebenenfalls Zugriff auf die im Ausland gesicherten Vermögenswerte genommen werden kann."

Obwohl Ziel des sog. Rückgewinnungsverfahrens auch der Ersatz des finanziellen Schadens der Verletzten ist, betont die Staatsanwaltschaft ausdrücklich, dass die Geschädigten hierfür selbst aktiv werden müssen:"Der vom Gesetz vorgesehene Ablauf sieht dabei vor, dass jeder/jede Verletzte selbst aktiv wird. Im Regelfall muss daher jeder/jede Verletzte seine/ihre eventuellen Ersatzansprüche gerichtlich geltend machen und anschließend mit Zwangsvollstreckungsmaßnahmen auf die von der Staatsanwaltschaft sozusagen stellvertretend gesicherten Vermögenswerte Zugriff nehmen. (...) Erfolgen keine Maßnahmen durch die Verletzten, erhält der jeweilige Arrestschuldner möglicherweise die gesicherten Vermögenswerte wieder zurück!". Die geschädigten Anleger können also nicht erwarten, dass sie durch bloßes Abwarten verlorenes Vermögen zurückbekommen. Jede dauerhafte Zwangsvollstreckung auch in das in Deutschland  beschlagnahmte Vermögen setzt zwingend zivilrechtlichen Titel voraus, etwa ein vollstreckbares Urteil. Damit werden die beschlagnahmten Millionen gerade nicht gleichmäßig unter allen geschädigten Anlegern verteilt. Ein endgültiges Befriedigungsrecht steht grundsätzlich  nur denjenigen zu, die rechtzeitig ein rechtskräftiges Urteil erstritten haben.

"Unsere Kanzlei führt derzeit für viele Anleger, die sich insbesondere an den Fonds der Selfmade Capital, der NCI New Capital Invest und der EURO GRUNDINVEST beteiligt haben, erfolgreich  Verfahren vor dem Landgericht München I. Bereits seit Monaten können diese regelmäßig durch rechtskräftige Urteile gegen die dima24.de - Vertriebsgesellschaften, die Fondsgesellschaften und Malte Hartwieg persönlich erfolgreich beendet werden", so Rechtsanwalt Stefan Forster von der Kanzlei Lachmair & Kollegen. "Ziel ist dabei nicht nur die Vollstreckung in eventuell beschlagnahmtes Vermögen von Malte Hartwieg, sondern auch die Vollstreckung im europäischen Ausland. Ich persönlich gehe davon aus, dass das beschlagnahmte Vermögen, selbst die Goldbestände in Liechtenstein nur einen kleinen Teil des Vermögens ausmacht."

Betroffenen Anlegern wird deshalb dringend empfohlen, sich in dieser Sache von qualifizierten und unabhängigen Anlegeranwälten beraten zu lassen. Mit Rechtsanwalt Stefan Forster und Rechtsanwalt Moritz Schmidt stehen zwei auf die Vertretung von Fondsanlegern spezialisierte Anlegeranwälte zur Verfügung, die sich in den letzten Monaten wesentlich um die Aufklärung der Machenschaften der dima24.de verdient gemacht haben und mittlerweile mehrere hundert betroffene Anleger vertreten.

Kostenlose Erstberatung: forster@ra-lachmair.de  schmidt@ra-lachmair.de

 

 

dima24.de - Gold und Vermögen von Malte Hartwieg in Lichtenstein aufgespürt!

München, 16.02.2015: Mehrere Monate nach den umfangreichen Durchsuchungen bei Malte Hartwieg und seinem Firmenimperium tragen die von unseren Mandanten veranlassten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft weitere Früchte: Bereits im Oktober 2014 beschloss das fürstliche Landgericht Liechtenstein gut 230 Kilogramm Gold der Hartwieg-Gruppe im Wert von 8,3 Millionen EUR einzufrieren, dazu weitere 1,6 Millionen EUR aus dem bereits verkauften Goldbeständen. Offensichtlich handelt es sich um den Preis für den Verkauf der EURO GRUNDINVEST - Gruppe an die Schweizer IPF AG des Investmentunternehmers Sven Donhuysen. Der Gerichtsbeschluss aus Liechtenstein berichtet von 323 Kilogramm Gold, welche als Gegenleistung für die Anteile an Malte Hartwiegs EURO GRUNDINVEST - Gruppe geflossen sind. Der Weg ist ungewöhnlich. Bereits am 25. April soll die EURO GRUNDINVEST ein Darlehen über 15 Millionen EUR an die polnische New Media Communication gegeben haben, welche kurz darauf für zehn Millionen EUR 328 Kilogramm Gold beim österreichischen Edelmetallhändler Philoro erwarb. Wie das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 13.02.2015 berichtet, wurde dieses Gold an die Basler IPF AG verliehen, welche dann die EURO GRUNDINVEST - Anteile von Malte Hartwieg erwarb. Gegenleistung - 323 Kilogramm pures Gold, welches in Depots der Hartwieg Gruppe verwahrt wurde.  Rechtsanwalt Stefan Forster, der mit hunderten dima24.de - Anlegern auch einen großen Teil der EURO GRUNDINVEST - Anleger vertritt:"Eine solche Konstruktion lässt sich nur damit erklären, dass hier an den Anlegern vorbei heimlich erhebliche Vermögenswerte aus der EURO GRUNDINVEST gezogen worden sind. Aus meiner Sicht deutet dies auf eine große kriminelle Energie der Beteiligten hin." Derselben Meinung war offenbar auch das Fürstliche Landgericht in Liechtenstein - als Begründung für das Einfrieren der Goldbestände nannte es den hinreichenden Verdacht, dass die Goldbestände "zumindest teilweise aus strafbaren Handlungen (...) stammen" . Daraus folge der begründete Verdacht, dass hier Vermögen in Liechtenstein versteckt oder gewaschen werden sollte. Besonders die undurchsichtigen Goldgeschäfte lassen aufmerken. Denn bei Sven Donhuysen handelt es sich nicht nur um den neuen Eigentümer der EURO GRUNDINVEST - Guppe, sondern auch um den Hintermann hinter den Canada Gold Trust - Fonds und der Henning Gold Mines Inc., in die auch die nun von der Insolvenz bedrohte NCI New Capital Invest 21 investiert hatte. Nach ausgebliebenen Goldfunden und angeblicher Unterfinanzierung drohen auch hier Verluste für die Anleger. "Die von uns vertretenen Anleger haben von Anfang an Schadensersatzansprüche auch gegen Malte Hartwieg persönlich geltend gemacht. Die aktuellen Erkenntnisse bestätigen uns in der Ansicht, dass sich Malte Hartwieg einen großen Teil der Anlegergelder selbst gesichert hat.", so Rechtsanwalt Stefan Forster von der Kapitalmarktkanzlei Lachmair.

Betroffenen Anlegern wird deshalb dringend empfohlen, sich in dieser Sache von qualifizierten und unabhängigen Anlegeranwälten beraten zu lassen. Mit Rechtsanwalt Stefan Forster und Rechtsanwalt Moritz Schmidt stehen zwei auf die Vertretung von Fondsanlegern spezialisierte Anlegeranwälte zur Verfügung, die sich in den letzten Monaten wesentlich um die Aufklärung der Machenschaften der dima24.de verdient gemacht haben und mittlerweile mehrere hundert betroffene Anleger vertreten.

 

Kostenlose Erstberatung: forster@ra-lachmair.de   schmidt@ra-lachmair.de

 

Noch während hinter der Bühne diese Transaktionen zum Nachteil der Anleger abgewickelt wurden, gerierte sich der Konzernchef Malte Hartwieg als Saubermann und schob die Schuld am Scheitern der NCI New Capital Invest und der Selfmade Capital Invest weiterhin auf seinen ehemaligen „Investmentchef“ Christian Kruppa und geriert sich als Saubermann. Dieses einseitige Bild ließ sich jedoch schon da  nicht mehr halten. Nur Kurze Zeit nach den Enthüllungen der Kanzlei Lachmair & Kollegen zum gescheiterten Hotelprojekt auf St. Lucia des Selfmade Capital 8 und den Unregelmäßigkeiten bei der EURO GRUNDINVEST hatte sich die Staatsanwaltschaft München I fast ein Jahr nach der Einleitung der ersten Strafverfahren durch die Münchener Bank- und Kapitalmarktskanzlei Lachmair endlich zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens entschlossen. Wie Malte Hartwiegs Anwälte bestätigten, erfolgte bereits am 15 Juli 2014 eine Durchsuchung bei Malte Hartwieg und seinen Firmen. Rechtsanwalt Stefan Forster, der mehrere hundert geschädigte Anleger vertritt und für seine Mandanten diese Strafverfahren eingeleitet hat hierzu: "Endlich zeigen unsere Bemühungen zur Aufklärung der Zustände bei der dima24.de Wirkung. Viele Mandanten konnten es nicht fassen, dass die Verantwortlichen noch monatelang weitermachen konnten wie bisher. Gerade deswegen gelang es uns aber im vergangenen Jahr schwerwiegende Beweismittel für unsere Mandanten zu sichern, da wir nicht damit rechnen, dass Malte Hartwieg von einer solchen Entwicklung überrascht wurde."

 

München, 04.08.2014; UPDATE: Durchsuchung bei Malte Hartwieg und seinen Firmen, Ermittlungsverfahren: Fast ein Jahr nach Einleitung der ersten Ermittlungsverfahren mehrerer geschädigter dima24.de-Anleger durch die Kanzlei Lachmair & Kollegen kommt Bewegung auch in das strafrechtliche verfahren. Seit letzter Woche ist das Ermittlungsverfahren gegen Malte Hartwieg und andere Verantwortliche bei der dima24.de und den mit ihr verbundenen Emissionshäusern Selfmade Capital, New Capital Invest und EURO GRUNDINVEST eröffnet. Dieser Schritt erfolgt nach der Feststellung eines Anfangsverdachtes durch die zuständige Staatsanwaltschaft. Rückfragen bei den Vertretern von Malte Hartwieg bestätigten zudem, dass bereits am 15 Juli 2014 die Privatwohnung und diverse Firmen durchsucht wurden. Das Ermittlungsverfahren ist die Folge mehrerer Strafanzeigen durch die Kanzlei Lachmair & Kollegen im Herbst 2013. Nachdem Malte Hartwieg über seine Anwälte stets den Investmentchef Christian Kruppa als Hauptverantwortlichen für die Misere des Großteils der von ihm initiierten Fonds darstellen ließ, gelang es den Münchener Bank- und Kapitalmarktrechtsanwälten zuletzt auch immer mehr Unregelmäßigkeiten auch bei anderen Fonds und Emissionshäusern, etwa EURO GRUNDINVEST und PANTHERA aufzudecken."Sollte sich der Anfangsverdacht im Strafverfahren bewahrheiten, erlaubt dies den von uns vertretenen Anlegern einen direkten deliktischen Anspruch gegen die Verantwortlichen bei der dima24.de. Damit könnte sich niemand mehr hinter der Fassade der in den letzten Jahren gleich wiederholt umgestalteten dima24.de-Gesellschaften verstecken und wäre auch persönlich unmittelbar für den verursachten Schaden verantwortlich", so Rechtsanwalt Forster von der Kanzlei Lachmair & Kollegen, die mit mehreren hundert geschädigten Anlegern einen großen Teil der Geschädigten vertritt.

 

 

Anlegergelder der Selfmade Capital und NCI New Capital Invest in dunkle Kanäle geflossen: Ein Jahr nach dem Ausbleiben der ersten Zahlungen zeigt sich, dass die Recherchen der Anlegeranwälte richtig waren. Am Mittwoch 09.04.2013 ließ der Chef des dima24.de Konzerns, Malte Hartwieg über seine Anwälte Klumpe, Schroeder und Partner einen ersten Zwischenbericht zur Lage der von ihm initiierten Fonds an die Anleger versenden. Demnach gelang es den Anwälten seitdem nicht, den genauen Verbleib von fast 150 Millionen Euro  in den Fonds der Selfmade Capital und der NCI New Capital Invest aufzuklären. Der Bericht bestätigt damit alle Warnungen der Münchener Kapitalmarktkanzlei Lachmair & Kollegen. Diese hatte nach eigenen Ermittlungen schon im Herbst auf die windigen Geschäfte des Christian Kruppa mit Dynex Energy und Co. hingewiesen und eigene Recherchen in den USA und Abu Dhabi begonnen. Dass darüber hinaus noch 34 Millionen USD an Anlegergeldern Richtung Ukraine geflossen sind, trägt zum desaströsen Bild bei. Nachdem mit „Investmentchef“ Christian Kruppa ein Sündenbock gefunden wurde, verlangt Konzernchef Malte Hartwieg nun ein Moratorium von den geprellten Anlegern. Viel deutet darauf hin, dass damit der Bock zum Gärtner gemacht wird. Schließlich sind nicht nur die mit Christian Kruppa in Verbindung gebrachten Selfmade Capital EMIRATES – Fonds und NCI New Capital Invest – Fonds betroffen. Auch bei den  Fonds der EURO GRUNDINVEST und PANTHERA gibt es Hinweise auf Unregelmäßigkeiten und die Homepage der dima24.de ist seit einer Woche außer Betrieb.

 

Freie Hand für Christian Kruppa bei Selfmade Capital und CNI New Capital Invest

Schon in der Einleitung machen die Vertreter von Malte Hartwieg klar, dass es laut Fondskonzeption kaum bindende Vorgaben für die Verwendung der Anlegergelder gegeben habe, sei es durch die Investition in Genussrechte der diversen Christian Kruppa gehörenden Middle East Ventures Ltd. – Firmen oder durch die Beteiligung als atypisch stiller Gesellschafter. Zusammen mit dem sehr vagen Investitionszielen kommt dies einem „Blindpoolkonzept“ sehr nahe. „Den Anlegern wurde von Anfang an die Beteiligung an einem ganz konkreten Investmentprojekt vorgegaukelt. Dabei gab es tatsächlich kaum eine Kontrolle, wie die Gelder überhaupt investiert werden“, so Rechtsanwalt Stefan Forster von der Kanzlei Lachmair  & Kollegen in München.

 

NCI New Capital Invest – Gelder in dunkle Kanäle geflossen

Der Report bestätigt auch die Recherchen in den USA und Abu Dhabi. Schon im Herbst waren die Rechtsanwälte auf fragwürdige Geschäfte der von Christian Kruppa kontrollierten Dynasty Oil & Gas (International) LP gestoßen. In Höhe von 20,15 USD wurden angeblich Aktien der Dynex Energy SA erworben. Der Haken daran: Obwohl der theoretische Börsenwert der Aktiengesellschaft 418 Mio. EUR beträgt, wurden dem Bericht nach nur ein einziges Mal zum 01.03.2013 ganze 89 Aktien zum Preis von 31,40 EUR gehandelt. Eine klassische Luftnummer. „Derartige Praktiken finden sich regelmäßig nur im Zusammenhang mit krimineller Geldwäsche“, so Rechtsanwalt Moritz Schmidt. Auch die Angaben zum Verbleib des restlichen Investmentkapitals deuten nicht auf sorgfältiges Wirtschaften hin. So wurden alleine mehr als 34 Mio. USD in angebliche ukrainische Explorationsfirmen gesteckt – auch vor der Krim-Krise ein alles andere als solides Investment.

 

Keine Spur der Selfmade Capital EMIRATES – Gelder

Gar nicht weiter gekommen sind die Anwälte von Malte Hartwieg auf der Suche nach den Geldern der Selfmade Capital EMIRATES – Fonds. Nach fast einem Jahr Recherche konnten die Anwälte der Initiatoren keinerlei Bestätigung erbringen, dass Christian Kruppa die über seine Middle East Ventures – Firmen empfangenen Gelder tatsächlich in Projekte wie die IPMR Goldraffinerie oder die ICON Concrete Fertigbetonfabrik investiert hat. Rechtsanwalt Forster hat mit seinem Kollegen bereits im Februar vor Ort in Abu Dhabi recherchiert. „Für uns ist dies keine Überraschung. Obwohl es die beworbenen Projekte wohl zumindest eine Zeit lang gegeben hat, fanden wir keine Hinweise, dass die Anlegergelder dort investiert worden sind.“

 

Betrüger oder Betrogener – was wussten Initiatoren und Emittenten

Selfmade Capital und NCI New Capital Invest geben sich in Person von Konzernchef Malte Hartwieg indes als Opfer von „Investmentchef“ Christian Kruppa und verneinen selbstverständlich eine Kenntnis von diesen Machenschaften. Auch auf die Rolle des ebenfalls Malte Hartwieg zuzurechnenden dima24.de – Konzerns  wird so gut wie nicht eingegangen. Dabei waren es doch gerade die „Analysten“ genannten Vermittler, welche  die Anleger  mit angeblichen Erfolgen der konkreten Investmentprojekte versorgten und bei Laune hielten. Von „geheimen Fotoaufnahmen“ der Projekte bis hin zur Besichtigungstour für besonders finanzkräftige Anleger reichten die Anstrengungen, Zweifel bei den Anlegern zu zerstreuen. Rechtsanwalt Forster:„Nach meiner persönlichen Einschätzung ist die Schuldzuweisung allein an Christian Kruppa unglaubwürdig und durchschaubar. Damit soll wohl von der Verantwortung der Initiatoren und des Vertriebs abgelenkt werden." Anders als Christian Kruppa, der keinen direkten Kontakt zu den Anlegern stand, sehen sich diese deutlich größeren Haftungsrisiken gegenüber. Zumal der Bericht ja offenlässt, ob Christian Kruppa nicht sogar im Rahmen der butterweichen Investitionszielvorgaben formal korrekt „in den Rohstoffbereich“ investiert hat.

 

Vorsicht vor dem Moratorium

Drängendste Frage für alle betroffenen Anleger dürfte in den nächsten vierzehn Tagen die richtige Reaktion auf das Moratoriumsangebot von Malte Hartwieg und Co. sein. Obwohl aus unserer Sicht schon die einseitig verordnete stillschweigende Annahme durch die Anleger einer gerichtlichen Prüfung nicht standhält, gilt es für jeden Einzelfall die Chancen und Risiken genau abzuwägen: „Unter Umständen riskiert ein Anleger, innerhalb der entscheidenden nächsten sechs Monate untätig zu bleiben und dadurch weitere wirtschaftliche und rechtliche Nachteile zu erleiden“, so Rechtsanwalt Stefan Forster von der Münchner Kapitalmarktkanzlei Lachmair & Kollegen.

Betroffenen Anlegern wird deshalb dringend empfohlen, sich in dieser Sache von qualifizierten und unabhängigen Anlegeranwälten beraten zu lassen. Mit Rechtsanwalt Stefan Forster und Rechtsanwalt Moritz Schmidt stehen zwei auf die Vertretung von Fondsanlegern spezialisierte Anlegeranwälte zur Verfügung, die sich in den letzten Monaten wesentlich um die Aufklärung der Machenschaften der dima24.de verdient gemacht haben und mittlerweile mehrere hundert betroffene Anleger vertreten.

 

Kostenlose Erstberatung: forster@ra-lachmair.de   schmidt@ra-lachmair.de

 

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